Unser äusseres Leben spiegelt uns, was wir innen in uns tragen. So hat alles, was uns im Leben begegnet, sei es für uns positiv oder negativ zu werten, mit der Beziehung mit uns selbst zu tun. Innere Konflikte bringen Konflikte im Aussen hervor. Werten wir uns selbst ab, werden wir auch in unserer Aussenwelt von anderen Menschen oder durch ungünstige Umstände und Situationen abgewertet. Mögen wir uns selbst nicht, mögen uns auch oft andere Menschen nicht.

Haben wir eine innere unbewusste Wut, passiert es gerne, dass jemand seine Wut an uns auslässt. Und so gibt es noch viele weitere Beispiele.

Das Schöne an dieser Tatsache der Spiegelung ist, dass wir, wenn wir uns selbst lieben, wir diese Liebe auf allen Ebenen im äusseren Leben erfahren dürfen. Dies zeigt sich in Erfüllung auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen. Es zeigt sich in einem guten Lebensgefühl, in einer erfüllten Partnerschaft, in guten Beziehungen, in der eigenen Berufung, in Wohlstand und Gesundheit. Aber wie liebt man sich denn selbst? Es ist einfach gesagt:“ Liebe dich selbst!“ Aber was kann ich denn aktiv dafür tun? Wie liebe ich mich wirklich selbst?

Als Erstes müssen wir uns bewusst sein, dass wir alles in uns haben, um uns selbst zu lieben und zu heilen. Diese bedingungslose Liebe, die wir suchen, haben wir alle in unserem Kern. Wir selbst sind diese bedingungslose Liebe. Wir selbst können unsere verletzten Anteile damit heilen und ihnen die Liebe geben, die diese Anteile benötigen.

Zweitens können wir beobachten, wie wir mit uns selbst umgehen, wie der Dialog mit uns selbst stattfindet: Sind wir wertschätzend uns selbst gegenüber? Können wir uns selbst motivieren und uns nach einer Niederlage wieder aufbauen oder machen wir uns selbst fertig, indem wir uns selbst kritisieren oder sogar beschimpfen? Gönnen wir uns Entspannung oder setzen wir uns ständig unter Druck? Diese eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster können wir mit der Aufmerksamkeit darauf bewusst ändern.

Drittens ist es wichtig, dass wir lernen unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen und anzunehmen. Es bringt nichts, gegen das anzukämpfen, was ist. Hören wir auf unsere Gefühe? Nehmen wir sie ernst oder ignorieren wir sie? Hören wir auf die verschiedenen Anteile, die in uns sprechen? Hören wir auf die Bedürfnisse, die sie haben oder unterdrücken wir sie? Haben wir Mitgefühl mit uns selbst? Unterdrückte Gefühle können Ursache sein von Depression, Übergewicht, Süchten, körperlichen Beschwerden und anderen Blockaden. Die eigenen Gefühle besser wahrzunehmen ist unter anderem auch Übungssache.

Viertens ist es wichtig, dass wir uns mit unseren Kindheitsverletzungen auseinandersetzen. Wenn wir diese nicht lösen, wiederholt sich das schmerzhafte Thema im Erwachsenenalter immer wieder mit neuen Personen. Das Gleiche gilt für negative Muster, die uns in der frühen Kindheit übertragen wurden. So wie unsere Eltern uns behandelt haben, haben wir später die Tendenz uns selbst zu behandeln. Nehmen wir das Beispiel, dass ein Elternteil fordernd war und es war ein Leistungsdruck da, was uns das Gefühl gab, nicht gut genug zu sein. So setzen wir uns weiterhin selbst unter Druck und finden, dass unsere Leistungen nie wirklich gut genug sind. Oft leben Menschen mit solchen Mustern an einem erfüllten Leben vorbei und fühlen sich ständig getrieben.

Eine sehr effektive Übung, um mehr zur Selbstliebe zu finden, ist die sogenannte Spiegelübung. Hier findest du eine kostenlose Anleitung dazu.

Viel einfacher und schneller als alleine den Weg zu gehen, geht es mit einer professionellen Begleitung. Wir alle haben blinde Flecken, die wir bei bestem Willen alleine nicht sehen können. Gerne begleite ich dich gezielt und liebevoll auf deinem Weg.

Ein Spiegelübungs-Coaching dauert eine Stunde und ist auch wunderbar per Skype oder Zoom möglich.

 

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