Wünschst du dir frei von deinen Ängsten zu sein?

Ängste rauben uns sehr viel Kraft und machen uns das Leben sehr schwer.

 

Je stärker du versuchst, deine Angst zu bekämpfen, desto mächtiger wird sie

Die Angst ist nicht etwas, was von aussen kommt, sondern sie ist in dir. Das Gefühl kommt aus dir. Wenn du es ablehnst und es weghaben möchtest, dann unterdrückst du es und dann kann es nicht anders, als ständig lauter zu werden. Du kannst dir das vorstellen wie ein Kind, das du ständig abwimmelst. Am Anfang jammert das Kind und wenn du es nicht hörst, wird es immer lauter bis es schreit.

Deine Angst will gesehen und angenommen werden, wie ein kleines Kind. Daher macht es Sinn, die Aufmerksamkeit auf die Angst zu legen und die Angst schon beim ersten Aufkommen wahrzunehmen und ganz bewusst zu fühlen. Damit dir das erste Aufkommen nicht entgeht, benötigt es ein gewisses Mass an Achtsamkeit.

Dies erreichst du durch diese Frage: „Wie ist das jetzt für mich?“ Stell dir diese Frage täglich so oft wie möglich und du wirst zu einem achtsamen Beobachter deiner Gefühle. Sei neugierig und erforsche dieses Gefühl der Angst in die Tiefe und beobachte, was es mit dir macht und wie es dir dabei geht. Wichtig zu wissen ist hier, dass diese Angst vorbei gehen wird, wenn wir uns ganz auf sie einlassen. Ein Gefühl durchzufühlen dauert in der Regel nicht länger als 2 Minuten. Bei sehr heftigen Gefühlen kann es bis zu 4 Minuten dauern. Danach wirst du bemerken, dass die Angst weniger wird und immer seltener auftritt, bis sie ganz verschwindet.

Aufgepasst: Sich zu starker Angst auszusetzen ist nicht förderlich. Wenn jemand zum Beispiel Angst hat vor der Dunkelheit und alleine im Wald zu sein, empfehle ich ihm nicht, nachts alleine in den Wald zu gehen, um diese Angst durchzufühlen. Meine Empfehlung ist erstmals bei Tageslicht an den Waldrand zu gehen und zu spüren, wann denn die Angst überhaupt beginnt aufzukommen und diese dann bewusst zu fühlen. Wenn das gut gegangen ist, kann er beim nächsten Mal einige Schritte in den Wald hineingehen. Dann ein nächstes Mal bei der Dämmerung, bis er in der Lage ist nachts im Wald spazieren zu gehen. Also sich ganz sanft, Schritt für Schritt, der Angst nähern, sich dafür öffnen, sie fühlen und annehmen.

 

Angst kann im Jetzt nicht existieren

Es ist unmöglich, Angst zu haben, wenn du im Jetzt verankert bist. Angst ist nur möglich, wenn wir an die Zukunft denken. Angst hat keine wahre Substanz und existiert nur im begrenzten menschlichen Verstand. Unser wahres Selbst kennt keine Angst. Wenn wir uns entscheiden, ganz im Hier und Jetzt zu sein, verschwindet jegliche Angst. Und dies sofort. Im Hier und Jetzt bist du immer in Sicherheit. Dieser Moment kreiert dann den nächsten Moment und so ist Sicherheit immer da. Fallen wir wieder ins Denken, kreieren wir wieder Unsicherheit.

Du kannst jederzeit beschliessen, im Jetzt zu sein. Frage dich jedes Mal bei Angst: „Bin ich JETZT in Gefahr?“ Die Antwort wird immer nein sein.

 

Das Angstgefühl ist ein Botschafter, das dir sagt, dass in deinem System etwas nicht stimmt

Wenn wir Angst haben, glauben wir etwas, was nicht der Wahrheit entspricht. Die Ursache der Angst liegt im Glaubenssystem, wie du die Welt wahrnimmst. Die Welt zeigt sich uns als unser klarer Spiegel. Sie zeigt dir deine Ängste. So scheinen alle Bedrohungen in der Welt sehr real. Wir versuchen gegen diese Situationen, Regierungen, Menschen, die uns Angst machen, zu kämpfen oder uns abzusichern.

Wenn wir dies am Beispiel des Spiegels anschauen, heisst das aber, dass wir damit lediglich versuchen, im Spiegelbild des Spiegels unsere Haare zu kämmen. Natürlich passiert da nichts – ausser, dass wir Energie verlieren. Wir müssen die Haare bei uns kämmen und nicht im Spiegelbild. Die Veränderungen im Innen bewirken Veränderungen im Aussen. Und so verändert sich deine Welt, wenn du dich veränderst. Wenn du in die Annahme kommst von deinen Ängsten, dann verschwindet auch die Bedrohung in der Welt.

Du bist so viel mächtiger als du denkst. Viele Menschen haben jedoch grosse Angst vor der eigenen Macht und bleiben lieber Opfer, als dass sie Schöpfer ihrer eigenen Welt werden. Schöpfer zu werden bedeutet, die Identifikation mit dem kleinen Ich loszulassen, sich nicht mehr als Tropfen im Ozean wahrzunehmen, sondern als den Ozean selbst. Diese Aufgabe der Identifikation mit dem kleinen Ich, kann durch Schmerz und Angst führen, muss aber nicht. Dennoch ist dieses Loslassen eine Art „Sterben“, was dem kleinen Ich grosse Angst bereiten kann.

 

Ängste finden auch über den Körper zu uns 

Die meisten Menschen sind sich heute bewusst, dass sie mehr als der Körper sind. Auch sagt man in unserer Sprache: “wir haben einen Körper.“ Wir sind also keinen Körper und auch nicht unsere Gedanken und Gefühle. Wir sind also Bewusstsein, das unseren Körper belebt.

Der Körper ist aus Materie und ist sehr alt. Unser Körper, bzw. unsere Zellen, gingen durch die ganze Evolution. In unseren Zellen ist alles gespeichert, was unsere Vorfahren erfahren haben: Hungersnöte, Naturkatastrophen, Kriege etc. Dies sind wie eingebaute Alarmsysteme, die wir auch als den Instinkt kennen und uns helfen sollte zu überleben.

Epigenetik – die Vererbung von emotionalen Traumata. Die epigenetische Vererbung wird heute stark erforscht. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass prägende traumatische Erlebnisse unserer Vorfahren in uns gespeichert sind und wir intuitiv von entsprechenden Gefahren wissen, ohne diese je selbst erlebt zu haben.

Es gibt Verhaltensexperimente, in welchen man weibliche Mäuse mehrfach in ein Labyrinth gesetzt hat, in dem sie den Ausgang suchen mussten. Bei ihrer Suche bekamen die Mäuse immer an derselben Stelle des Labyrinthes einen Stromschlag. Als der Nachwuchs dieser weiblichen Mäuse alt genug war, wiederholte man mit diesen Tieren das Experiment im selben Labyrinth. Unterschied war nur, dass es nun kein Stromschlag an der besagten Stelle gab. Trotzdem reagierten die jungen Mäuse an derselben Stelle, wo zuvor ihre Mutter immer wieder Stromschläge bekommen hat.

Dieses Experiment belegt die These, dass emotionale Traumata im Erbgut angelegt werden und dadurch an die Nachfolgegeneration weitergegeben werden können.

So ist oft in Familien zu beobachten, dass ein alkoholabhängiger, oder emotional nicht verfügbarer Elternteil sein Verhalten, seine Ängste und Muster an seine Kinder weitergibt und sich bei den Kindern ähnliche Muster zeigen.

Die epigenetische Vererbung ist aus der Sicht der Evolution eine Hilfe, um Gefahren zu vermeiden oder besser damit umgehen zu können. Gleichzeitig können uns diese vererbten Themen aber unnötig in irrationale Ängste versetzen und zu einem Verhalten führen, welches nicht weiterhilft, wie z.B. die Hamsterkäufe von Toilettenpapier und Lebensmitteln zu Beginn der Pandemie.

Aber auch diese Ur-Ängste sind durch Achtsamkeit lösbar, indem wir sie beobachten und bewusst fühlen.

Es ist wichtig, zu erkennen, dass deine Welt nicht unabhängig ist von dir, sondern, dass sie sich mit dir verändert. Alle Personen und alles, was um dich herum ist, bist in Wahrheit du. So haben die Ideen im Aussen keine Macht mehr über dich. Deine Welt und dein Leben verändern sich dann komplett und du wirst eine Freiheit erfahren, die du noch nicht erlebt hast.

Wenn du deine Ängste und Begrenzungen sprengen möchtest, dann melde dich zu einem kostenlosen Info-Gespräch.

Herzlichst

Sara

 

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