Ich gebe nicht nur Journeys sondern bin auch mehrmals monatlich Empfängerin einer Journey. Am 18. Mai 2017 habe ich eine besonders wertvolle wie auch etwas ungewöhnliche Journey erhalten. Hier beschreibe ich erstmals meine eigene Reise. Es ging zu meinen Ahnen.

Meine Kollegin führte mich erst in einen Zustand tiefer Entspannung. Dann ging ich in Gedanken die magische Treppe hinunter, trat durch das Tor in das Licht meines eigenen Wesens, traf meinen Mentor und wir reisten mit einer Kutsche durch meinen Körper, um zu sehen, wo alte Zellerinnerungen festgehalten werden. Mein Gefühl sagte mir dann, dass ich im unteren Bauch angekommen war. Ich schaute mich in der Gegend um und konnte eine Angst wahrnehmen. Dann fragt mich meine Kollegin, wann ich diese Angst erstmals gefühlt hatte. Da kam erst mal nichts. Dann sah ich in meiner Vorstellung Menschen von früher. Erst ganz unklar, dann immer deutlicher. Es waren Bauern. Frauen und Männer. Es waren Menschen, die kein Selbstbewusstsein hatten, sich klein und dumm fühlten. Sie waren ganz unten, machtlos.

Ich konnte kein eigenes Ich finden, mit dem ich mich identifizieren konnte, also nahm ich an, dass diese Menschen Vorfahren sein könnten. Hier weichen wir etwas vom klassischen Ablauf der Journey ab, denn meistens trifft man auf eine eigene alte Erinnerung.

Der Dorfälteste erzählte mir folgende Geschichte: Sie waren Bauern, die im Einklang mit sich und allen Lebewesen lebten. Sie kannten keine Kirche, betrieben Landwirtschaft und lebten friedvoll in der absoluten Liebe. Niemals hätten sie einem anderen Lebewesen etwas zu Leide getan. Eines Tages kamen wichtige fremde Leute daher mit viel modernem Wissen und Ideen, von denen sie noch nie gehört hatten. Die Bauern waren sehr beeindruckt, denn sie konnten weder lesen noch schreiben und hatten von all dem keine Ahnung, was da gesprochen wurde. Latein war die Sprache zu höheren Möglichkeiten und diese Sprache war ihnen gänzlich unbekannt. Diese Fremden machten die Bauern glauben, dass sie dumm wären und ihnen alles Wichtige im Leben fehlen würde. Sie wurden schlussendlich von den Fremden betrogen, verloren ihren Besitz, ihre Freiheit und mussten schlussendlich für sie arbeiten. Tod und Leid war die Folge. Die Bauern erkannten, dass sie ihr wahres Wesen – die Liebe – hätten aufgeben müssten, um in dieser Zeit Macht zu erlangen.

So haben sie die Überzeugung geformt: „Entweder ist man ein guter Mensch oder man hat Macht.“

Sie haben danach aber auch erkannt, dass sie sich durch etwas einschüchtern lassen haben, das nicht real ist. Da sie aber nur Liebe kannten, erkannten sie das Böse nicht. Erst im Nachhinein konnten sie sehen, was geschehen war, als es schon zu spät war.

Diese alte Überzeugung „Entweder ist man ein guter Mensch oder man hat Macht“ war auch in mir unbewusst aktiv. In der Journey konnte ich sie gehen lassen und ich gab mir, anstelle dessen, die Erlaubnis, in einer machtvollen Situation zu sein. Auch habe ich das Wissen der Ahnen integriert, dass wir Träger der Liebe sind und diesen unbezahlbaren Schatz in uns tragen. Wir sind genau richtig so wie wir sind. 

Und ich fühlte ganz stark, dass es jetzt Zeit ist, die eigene Macht in Liebe anzunehmen und nicht mehr andere über sich entscheiden zu lassen. Dinge, die auch nur im Geringsten gegen unsere Prinzipien gehen, sei es in der Gesellschaft, Politik oder wo auch immer, gilt es nicht mehr einfach so zu tolerieren. Wieso sollte man denn?

Möge die Kraft mit euch sein.

Herzliche Grüsse

Sara

 

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Sara Romei
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