Der kleine Virus hat es tatsächlich geschafft, unser öffentliches Leben still zu legen. Die Restaurants, die Warenhäuser, Kleidergeschäfte und viele weitere sind geschlossen. Nur noch die „notwendigen“ Geschäfte wie Lebensmittelmärkte und Apotheken sind geöffnet. Die Arbeit wird bei den meisten von uns durch das Home-Office weniger, manche haben auch schon Kurzarbeit und so haben viele Menschen plötzlich mehr Zeit. Alles „Unnötige“ scheint wegzufallen. Zu den „unnötigen Dingen“ gehören entsprechend den Schliessungen: Restaurants, Bars, Osterdekoration, Spielzeug, Kleider, Schuhe, Pflanzen etc. Mit dem Home-Office fällt auch für viele von uns ein grosser Teil „unnötiger Arbeit“ und unnötige Arbeitswege weg. Für die Schüler fällt unnötiges Absitzen von langen Schulstunden weg und sie erreichen mit 2-3 Stunden Selbststudium pro Tag nicht geringere Fortschritte als vorher. 

Plötzlich ist alles ruhiger, man ist zuhause, auf sich selbst zurückgeworfen und ohne alle die gewohnten Ablenkungen im Aussen. Plötzlich wird einem bewusst, dass es sich ganz gut mit sich selbst lebt – oder vielleicht auch gerade genau das Gegenteil. Schwelende Konflikte und Ängste kommen hoch, bäumen sich auf, um sich jedoch schlussendlich zu lösen. Das kann sehr herausfordernd und belastend sein. Wie auch immer man diese Zeit erlebt – diese Zeit gibt uns die Chance, zurück zu unserem innersten Kern zu kommen, zum Wesentlichen in uns, zum reinen Sein.

Wir erkennen jetzt, wie vielen unnötigen Dingen wir nachgerannt sind. Wieso braucht man 10 Paar Hosen und 10 Paar Schuhe? Wieso brauchen wir so viel Bürokratie und so viele komplizierte Arbeitsabläufe? Die Antwort liegt in unserem Ego und in der Ablenkung von unserem wahren Selbst. 

2018 habe ich eine tiefgreifende persönliche Erfahrung gemacht, die für mich einen spannenden Bezug auf die aktuelle Situation hat. Durch eine spontane Kundalini-Erweckung erfuhr ich den Zustand der allumfassenden Liebe. In diesem Zustand fühlte ich die vollkommene Verbindung mit dem Göttlichen. Ich brauchte nichts mehr und war einfach unglaublich glücklich mit mir selbst. Interessanterweise ist gleichzeitig der Grossteil meiner Arbeit automatisch von mir abgefallen und die Zeit fühlte sich endlos an. Ich wurde sportlich, kreativ, machte Yoga, hatte eine unglaubliche Energie und sah die Natur und die ganze Welt mit anderen Augen. Nach ein paar Monaten Hochgefühl kam ich wieder in meinem „normalen“ Leben an, doch nichts war mehr gleich wie zuvor. Ich schlug auf einem harten und kalten Boden auf. Meine Arbeit in meiner Anstellung erschien mir immer sinnloser. Ich war es Leid unnötige Tätigkeiten zu verrichten und Dinge zu tun, die mir nicht wirklich entsprachen. Auch was Beziehungen anging, war nichts mehr gleich. Ich musste erkennen, dass ich früher sehr im Aussen unterwegs war, Dinge in Beziehungen suchte und Erwartungen an andere hatte. Darauf folgte eine grössere Krise und ich musste mein Leben neu anschauen und neu ordnen. So ist mein Fokus immer mehr nach innen gegangen, denn mir wurde durch die Erfahrungen bewusst, dass alles in mir im Innen zu finden ist, was ich vorher ständig im Aussen gesucht habe.

Genau darum geht es meiner Meinung nach in dieser Zeit des Stillstandes durch den Coronavirus. Die Menschen fragen sich: Was brauche ich wirklich? Was ist nötig und was nicht? Was ist wirklich wichtig? Wir haben plötzlich mehr Zeit. Wir sind auf uns selbst zurückgeworfen und schauen uns unser Leben an. Es ist nicht mehr länger möglich, von gewissen Umständen und Menschen zu flüchten und die für lange Zeit akzeptieren Kompromisse und Unstimmigkeiten weiterhin zu ignorieren. Das alles und der Coronavirus selbst kann Konflikte und grosse Ängste hervorbringen und zu persönlichen Krisen führen. Wir können jedoch froh sein, dass diese Ängste jetzt hervorkommen, denn sie wollen angesehen, gefühlt und gelöst zu werden.

Hier gehe ich dir eine wirkungsvolle Übung weiter, wie du Ängste bis zu einem bestimmten Punkt selber lösen kannst.

Gerne stehe ich dir online oder vor Ort zur Verfügung.

Alles Liebe 

Sara

 

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Romei Coaching

Sara Romei
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